An Hannovers Schulen bestehen seit 1997 mehrere Schulsanitätsdienstgruppen, abgekürzt SSD genannt. Betreut werden alle Gruppen vom Jungendrotkreuz. Jeder Schüler, jede Schülerin ab 14 Jahren die Menschen helfen möchten ist herzlich eingeladen hier mitzumachen. Die Gruppen wählen einen Deligierten/ eine Deligierte, die als Sprecherin der Gruppe für allgemeine Fragen rund um das JRK zuständig ist ( z.B. die weiteren Angebote des JRK wie Freizeiten, Seminarangebote innerhalb der Gruppe bekannt machen). Schulsanitäter sind Mitglieder des JRK und können all diese Angebote mit nutzen.
Der Respekt vor dem Mitmenschen, die Freude am Helfen, das Miteinander und die Übernahme von Verantwortung für den Nächsten prägen die Tätigkeit im Schulsanitätsdienst.
Alle Schülerinnen und Schüler erhalten eine Ausbildung in Erster-Hilfe und werden in regelmäßigen Abständen in medizinischer Erstversorgung und Gesundheitserziehung geschult. Die Gruppen treffen sich danach in der Regel einmal wöchentlich für 1-2 Schulstunden. Unter Anleitung des jeweiligen Betreuungslehrers/ Betreuungslehrerin der Schule werden die erlernten Sachen wiederholt, Dienste eingeteilt, Materialien erneuert und die EH-Kenntnisse vertieft. Der Betreuungslehrer/ die Betreuungslllehrerin ist zudem Ansprechpartner zwischen Schule und JRK bezogen auf den SSD.
Aber auch Veranstaltungen und Feste kommen nicht zu kurz. Es gibt mehrmals im Jahr interne Wettkämpfe zwischen den Schulsanitätsgruppen und Aktivitäten, die vom Jugendrotkreuz initiiert werden
Zudem ist die Mitarbeit im Schulsanitätsdienst ein wichtiger Bestandteil des täglichen Schullebens.
In Bereitschaft sind die Schulsanitäter bei allen Schul- und Sportfesten, bei Ausflügen und sonstigen Aktivitäten rund um das Schulleben.
Es ist durchaus Alltagsgeschehen, dass an der Schule ein Unfall geschieht, dass ein Schüler oder auch ein Lehrer erkrankt.
Hier erweist es sich als überaus hilfreich, wenn eine Schulsanitätsdienstgruppe an der Schule besteht. Die ersten Minuten nach einem Ereignis sind oft entscheidend für den Erfolg der Hilfeleistung. Die Schülerinnen und Schüler, die verantwortlich im Schulsanitätsdienst tätig sind übernehmen die Erstversorgung und betreuen solange, bis der Rettungswagen eintrifft.
Gründet sich eine Schulsanitätsgruppe neu, so erhält diese ein sogenanntes Starter-Kit vom Jugendrotkreuz und der Barmer Ersatzkasse. Auch die Ergänzungen der Erste-Hilfe Ausrüstung
erfolgt über die Helferinnen und Helfer des Jugendrotkreuz.
Nehmen Schülerinnen und Schüler regelmäßig am Dienst in einer Schulsanitätsgruppe teil, so erhalten sie am Ende des Schuljahrs ein Zertifikat vom Jugendrotkreuz. Zudem erfolgt eine Bestätigung im Zeugnis über diese ehrenamtliche Tätigkeit. Das kann auch von Vorteil für eine spätere Bewerbung sein.
Potentielle Arbeitgeber schätzen das ehrenamtliche Engagement und den freiwilligen Einsatz für den Nächsten sehr.